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ZOO & Co. Hanau
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Matthias Levy
Marktleitung
Matthias Levy

Katzen-Ernährung

Das gilt es beim Futter für Katzen zu beachten

Wie wir Menschen hat jede Katze ihren eigenen Kopf – und dafür lieben wir sie. Sie zeigen uns, wann ihnen nach schmusen ist, wenn sie spielen wollen, wenn ihre Stimmung nicht die beste ist und wann es ihnen so richtig gut geht. Letzteres bewerkstelligen Sie unter anderem mit dem Lieblingsfutter Ihres Stubentigers. Was Sie bei der Fütterung Ihrer Katze und bei der Zusammensetzung der Futtermischung beachten müssen, hat ZOO & Co. für Sie zusammengestellt.

Die richtige Ernährung Ihrer Katze hängt neben der Art des Futters auch von der Art des Fütterns ab. Eine erwachsene Katze sollte grundsätzlich zwei- bis dreimal täglich – und am besten immer zur gleichen Uhrzeit – gefüttert werden. Passen Sie die Menge des Futters individuell an Ihre Katze an. Die auf der jeweiligen Verpackung angegebene Fütterungsempfehlung gilt dabei als Richtwert. Die Rippen einer Katze sollten beim Streicheln über den Brustkorb gut zu fühlen sein. Andernfalls muss die Ration verringert werden.

Geben Sie Ihrer Katze das Futter nicht, wenn es direkt aus dem Kühlschrank kommt. Zu kaltes Futter kann den Magen reizen und zu Schleimhautentzündungen und Erbrechen führen. Bringen Sie das Futter vor der Mahlzeit also rechtzeitig auf Raumtemperatur. Zusätzlich ist es besser, bei einer Fütterungsweise oder Marke zu bleiben, die der Katze schmeckt. Zu häufige und abrupte Futterwechsel können nämlich die Verdauung durcheinander bringen. Innerhalb der Marke können Sie die Geschmacksrichtungen gerne variieren. 

Wichtig: Ein Napf mit frischem Wasser muss immer bereitstehen. Er sollte jedoch nicht direkt neben dem Fressnapf platziert werden. Stellen Sie lieber mehrere Trinkgefäße verteilt in der Wohnung auf, dann trinkt die Katze sehr wahrscheinlich mehr.

Die optimale Futterzusammensetzung für Katzen

Welches Futter soll denn aber nun in den Futternapf? Als erste Faustregel gilt: Je höher der Fleischanteil, desto hochwertiger das Futter und besser für Ihre Katze. Zuvor aber stellt sich vielen Katzenhaltern eine Grundsatzfrage: Feucht- oder Trockenfutter? Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile.

Trockenfutter hat den Vorteil, dass es nicht so stark riecht wie Feuchtfutter und länger haltbar ist. Oft ist es günstiger in der Anschaffung. Der Nachteil: Trockenfutter ist, wie der Name schon sagt, trocken – und versorgt die Katze unter Umständen nicht ausreichend mit Flüssigkeit. Im Vergleich dazu hat Feuchtfutter einen Wassergehalt von rund 75 Prozent und stellt somit sicher, dass die Katze ergänzend zum Trinkwasser genügend Flüssigkeit aufnimmt. Weil Katzen aber überdies Feinschmecker sind und Abwechslung schätzen, empfiehlt es sich, den Samtpfoten wechselweise Feucht- und Trockenfutter anzubieten.

 Ob nun trocken oder feucht, ausschlaggebend für die Qualität des Futters ist neben dem Fleischgehalt die optimale Kombination von Zusatzstoffen. Das Futter muss bestimmte Mengen von Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, Kalzium, Phosphor und Aminosäuren enthalten, da jede Katze diese Stoffe für ihre Gesundheit braucht. Zu den Aminosäuren gehört unter anderem Taurin, das vom Katzenkörper nicht selbst gebildet werden kann, aber dennoch lebensnotwendig für die Katze ist. Es befindet sich in ausreichender Menge beispielsweise in Mäusen. Über die Menge des notwendigen Taurins sind sich nicht alle Wissenschaftler einig; fest steht jedoch, dass Katzenfutter ohne diese wichtige Aminosäure für das Tier nicht ausreichend ist.

Futter für Katzenbabys und Katzenmütter

Je nach Alter und Lebenssituationen können noch weitere Aspekte bei der Futterzusammensetzung für Katzen von Bedeutung sein. Die folgende Übersicht widmet sich daher den verschiedenen Altersstufen sowie spezifischen Lebensumständen.

Die beste Nahrung für Katzenbabys ist die Muttermilch. Sie enthält nicht nur alle Nährstoffe in einer für das Katzenkind idealen Zusammensetzung, sondern auch unersetzliche Abwehrstoffe gegen Krankheiten. Bis zu einem Alter von vier Wochen ernähren sich Kätzchen fast ausschließlich von Muttermilch. Nur in besonderen Notfällen, beispielsweise bei einer Erkrankung der Mutter, sollte die Muttermilch durch spezielle Katzenaufzuchtmilch ersetzt werden. Benutzen Sie keinesfalls Kuhmilch, denn sie führt bei den Katzenbabys zu lebensbedrohlichen Durchfällen.

Beginnen Sie in der vierten Lebenswoche ganz behutsam damit, die Kätzchen zusätzlich zur Milchnahrung an spezielles Katzenwelpenfutter zu gewöhnen. Etwa ab einem Alter von sechs Wochen stillt die Katzenmutter ihren Nachwuchs allmählich ab. Zwei Wochen später sind die meisten Kätzchen komplett entwöhnt und können zu ihrer neuen Menschenfamilie ziehen. Dort sollten die Jungtiere etwa bis zu einem Alter von einem Jahr Katzenwelpenfutter erhalten, denn diese Art der Katzennahrung enthält alle Stoffe, die die Katzenkinder für ihr Wachstum und eine gesunde Entwicklung benötigen.

Auch trächtige Katzen oder säugende Katzenmütter haben einen besonders hohen Nähr- und Vitalstoffbedarf. Um die im Mutterleib heranwachsenden Kätzchen zu versorgen und eine nahrhafte Milch zu produzieren, benötigen die werdenden Mütter viele Mineralstoffe und Vitamine. Einen besonders hohen Bedarf gibt es an Kalzium, das für die Knochenbildung der Jungtiere benötigt wird. Tatsächlich erfüllt spezielles Futter diese Ansprüche in einem hervorragenden Maße und ist daher die ideale Nahrung für werdende und säugende Katzenmütter. Bei ZOO & Co. beraten wir Sie gerne.

Futter für Wohnungskatzen und sensible Mägen

Wohnungskatzen sind meist kastriert und bewegen sich weniger als Freigänger. Aus diesen Gründen ist Übergewicht keine Seltenheit bei Stubentigern. Dabei handelt es sich nicht bloß um einen Schönheitsfehler; Übergewicht kann die Gesundheit Ihrer Katze massiv beeinträchtigen: Herz-Kreislauf-Schwächen, Gelenkschäden, Hautprobleme oder Diabetes mellitus sind nur einige der möglichen Folgeerkrankungen. Füttern Sie reine Wohnungskatzen daher sehr maßvoll. Light-Produkte oder spezielle Katzennahrung für Wohnungskatzen sind kalorienarm und daher ideal geeignet, um Übergewicht vorzubeugen.

Katzen mit sensiblen Mägen reagieren auf einige Nahrungsbestandteile empfindlich. Häufig vertragen die Sensibelchen bestimmte Eiweiße (wie zum Beispiel Rindfleisch) oder Stärkequellen (Weizen) nicht. Solche Futtermittelunverträglichkeiten oder Futterallergien zeigen sich meist durch Hautprobleme mit Juckreiz oder Verdauungsstörungen. Ernähren Sie diese Katzen besser mit Spezialfuttermitteln, die zum einen nur verträgliche Eiweiß- und Stärkequellen enthalten und zum anderen besonders leicht verdaulich sind. Lassen Sie sich diesbezüglich in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt beraten.

Etwa ab einem Alter von acht Jahren zählt eine Katze zu den samtpfotigen Senioren. Mit einer altersgerechten Ernährung helfen Sie Ihrer Katze dabei, auch im hohen Alter lebensfroh und gesund zu bleiben. Die ideale Kost für Seniorkatzen besteht aus besonders hochwertigem, leicht verdaulichem Eiweiß, wenigen, aber dafür äußerst wertvollen Fetten und einem besonderen Mix aus Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Sie verlangsamen den Alterungsprozess der Zellen, indem sie die sogenannten freien Radikale unschädlich machen.

Nach dem Essen Pause nicht vergessen

Was gibt es schöneres, als mit vollem Magen einfach mal die Seele baumeln zu lassen? Ihrer Katze sollten Sie diese Zeit der Entspannung nach dem Essen unbedingt gönnen. Nach dem Fressen braucht eine Katze nämlich Ruhe. Intensive Jagdspiele bei vollem Magen sind nicht gesund. Erst nach einer kurzen Verdauungspause kann wieder getobt werden. 

Zu dieser Zeit säubern Sie am besten den Futternapf. Das sollte nach jeder Mahlzeit geschehen. Reste von Feuchtfutter sollten dazu nach etwa 20 Minuten weggeräumt werden. Trockenfutter kann – sofern die Katze keine Gewichtsprobleme hat – ergänzend über den ganzen Tag zur Verfügung stehen. Reste aus Dosen, Tüten oder Schalen verpacken Sie vorzugsweise luftdicht und lagern diese kühl. So bleibt das Futter frisch und behält seinen Geschmack. Spezielle Deckel erhalten Sie auch bei ZOO & Co.

Ausschließlich der Geschmack entscheidet

Übrigens: Weil ihre Stubentiger ganz besonders auf bestimmte Futtersorten fliegen, vermuten manche Halter immer wieder, dass die Hersteller irgendwelche Lockstoffe hinzufügen. Hier gibt Stiftung Warentest Entwarnung. In einer Studie zum Thema Katzenfutter aus dem Jahr 2014 halten die Tester fest: „Lockstoffe für Katzen gibt es nicht. Dass die Tiere beharrlich ihr Lieblingsfutter fordern und Alternativen zum Teil keines Blickes würdigen, hat eher mit Eigensinn und Gewohnheit zu tun.“ Auch Katzen fällen also häufig ihre Entscheidungen buchstäblich aus dem Bauch heraus.